Du sollst sichtbar sein.
Dich in den Sozialen Netzwerken bewegen.
Relevanten Content posten.
In Gruppen aktiv sein.
Interessante Beiträge kommentieren.
Und und und…

Denn dann…

Denn dann, werden deine Kunden von ganz alleine zu dir kommen.
Ohne, dass du Ihnen hinterher rennen musst.

Das ist so ziemlich das, was uns allen immer wieder erzählt wird.
Von Marketing-Trainern.
Onlinemarketing-Gurus.
Und Vertriebs-Experten.

2 Fragen

Mir stellen sich da zwei Hauptfragen:

1. Wer soll das alles leisten können? Woher die Zeit nehmen für all diese Aktivitäten?

2. Warum soll ein Leser (= Konsument) ganz plötzlich einfach so zum Kunden werden?

Der Trugschluss

Alle, die dir empfehlen, dass du einfach nur sichtbar werden musst, unterschlagen aus meiner Sicht eine ganz wichtige Sache: Deine Sichtbarkeit muss zielgerichtet sein! Denn: einfach nur sichtbar zu sein, bringt gar nichts. Das ist Aktionismus ohne Wirkung.

Ist Sichtbarkeit schlecht?

Nein! Sichtbarkeit ist sogar sehr gut. Aber sie ist nie mehr als ein allererster klitzekleiner Trigger, der die Aufmerksamkeit deines Zielkunden erregen soll. Nicht mehr und nicht weniger. Und dazu muss sie – wie gesagt – zielgerichtet sein!

Aber was bedeutet zielgerichtet?

Zielgerichtet bedeutet in diesem Zusammenhang genau zwei Dinge:

  1. Du musst ganz genau wissen, mit welchen relevanten Inhalten du welche Zielgruppe adressierst. Die Betonung liegt hier auf relevant. Das Gießkannenprinzip ist hier absolut kontraproduktiv. Liefere fundierte, spitze und fein abgegrenzte Inhalte für eine ganz klar definierte Zielgruppe. Dann ist dir deren erstes Aufmerken, die erste Aufmerksamkeit gewiss. Also: weniger ist hier definitiv mehr!
     
  2. Du darfst es nie bei diesem ersten kleinem Aufmerken belassen. Es funktioniert einfach nicht, dass auch ein wiederholtes Aufmerken aus deinem Leser einen Kunden macht. Das ist eine rein passive Vorgehensweise. Reine Zeitverschwendung. Man nennt das auch „Hoffnungsmarketing“.

    Es ist deine Aufgabe das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Und deinen Kunden zu führen. Ihm ganz genau sagen, was er tun soll.

    Man nennt das einen Call-to-action. Eine Handlungsaufforderung. Jeder Leser soll von dir irgendeine Aktion vorgeschlagen bekommen, die ihn ein bisschen mehr in deinen Kosmos zieht.

    Beispiel?

    Möglichkeiten gibt es Tausende:

    Lade ihn zu einem Webinar von dir ein.
    Empfehle ihm weiterführende Literatur.
    Biete ihm ein kurzes Telefonsupport-Gespräch an.
    Verweise ihn auf deine Website.
    Leite ihn auf deine Referenzen-Seite.
    Oder: Bitte ihn, an einer kleinen Umfrage teilzunehmen.
    Das ist übrigens meine Bitte an dich in diesem Beitrag (Klick!)

Der Sinn der Handlungsaufforderung

Warum du immer eine Handlungsaufforderung brauchst? Ganz einfach. So entwickelst du deine Leser. Langsam und stetig. Vom Leser zum lauwarmen Lead zum Interessenten zum Käufer. Und auf dieser Reise leitest du ihn. Zeigst ihm immer den nächsten Schritt. Machst es ihm einfach, Vertrauen zu dir aufzubauen. Und sich bei dir wohlzufühlen.

Macht das Sinn für dich?
Dann probier es aus!

Vergeude deine wertvolle Zeit nicht durch das Produzieren wertvoller Inhalte, die nicht deinem Zweck und deinem Erfolg dienen.

Wenn es um relevante Inhalte geht, sprechen wir übrigens über deine Positionierung. Und hier hatte ich dich in meiner letzten Email schon gebeten, an meiner klitzekleinen 1-Sekunden-Umfrage teilzunehmen:

Wie schätzt du den Hunger deiner Zielkunden nach deinen Brötchen ein?
Also wie schätzt du den Bedarf deiner Zielkunden nach deiner Dienstleistung ein?

Auf einer Skala von 1 bis 5.
Anonym. Nur ein Klick. Nicht mehr als 1 Sekunde.

In diesem Sinne: Hier geht’s zu Umfrage (Klick!)
Ich freue mich, wenn du mitmachst.

Die Ergebnisse gibt’s voraussichtlich nächste Woche.

Danke dir und viele Grüße,
dein Sebastian Zitzmann


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